
Der 3D-Drucker-Hersteller Snapmaker hat seine Modellplattform Snapmaker Space in eine offene Beta überführt. Ab sofort kann sich jeder registrieren und das Angebot testen. Der Hersteller schließt damit eine Lücke, denn anders als mehrere große Konkurrenten betrieb Snapmaker bislang keine eigene Sammlung druckfertiger 3D-Modelle.
Solche Plattformen gehören bei vielen Druckerherstellern inzwischen zum Standard-Angebot. Prusa Research betreibt Printables, Bambu Lab setzt auf MakerWorld. Kunden sollen dort schnell passende Vorlagen für ihre Geräte finden. Für die Hersteller hat das einen handfesten Grund: Sie verkaufen zunehmend an Menschen ohne CAD
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Zum Start umfasst Snapmaker Space nach Angaben des Unternehmens rund 2500 Modelle. Etablierte Plattformen kommen auf Millionen Dateien, der Abstand ist also groß. Snapmaker setzt deshalb auf Druckprofile, die speziell auf den eigenen Drucker U1 abgestimmt sind. Entsprechende Modelle lassen sich ohne weitere Einstellungen direkt drucken. Davon sollen vor allem Anwender profitieren, die wenig Erfahrung mit der Feinabstimmung von Druckaufträgen haben.
Auch bei der Belohnung von Designern geht Snapmaker einen eigenen Weg. Maßgeblich ist die kumulierte Druckzeit eines Modells. Aufwendige Objekte mit langer Druckdauer sammeln damit mehr Punkte als einfache Teile. Der Ansatz passt zum U1: Der Drucker arbeitet mit Werkzeugwechsler und fertigt mehrfarbige Modelle mit wenig Materialverlust. Snapmaker will so gezielt komplexe Mehrfarbmodelle auf die Plattform holen. Mehr gute Vorlagen sollen wiederum den Absatz der Geräte stützen.
Die gesammelten Punkte lösen Designer über Geschenkkarten im Onlineshop des Herstellers ein. Damit können sie Material und Zubehör beziehen, bei ausreichend Punkten auch einen neuen Drucker.
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