
Tripo hat seine KI-basierte 3D-Modellgenerierung mit P2.0 um Funktionen erweitert, die erzeugte Geometrien besser für nachgelagerte Produktionsschritte vorbereiten sollen. Neben Spieleentwicklung und Animation ist die verbesserte Mesh-Struktur auch für 3D-Druck-Workflows interessant, da weniger manuelle Nacharbeit an Polygonnetzen erforderlich sein kann.
Eine zentrale Neuerung ist die native Quad-Topologie. P2.0 erzeugt vierseitige Polygone mit einer an die Geometrie angepassten Verteilung: Detailreiche Bereiche erhalten eine höhere Netzdichte, während ebene Flächen mit weniger Polygonen auskommen. Bei Dreiecksnetzen sind zwischen 500 und 50.000 Flächen möglich, Quad-Meshes können zwischen 500 und 25.000 Flächen erzeugt werden. Für die weitere Bearbeitung in CAD
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Zusätzlich trennt die Software Körper, Kleidung und Zubehör bereits während der Generierung in einzelne Objekte. Das erleichtert Materialzuweisungen und modulare Konstruktionen. Über Multi-View-Eingaben lassen sich bis zu vier Referenzbilder aus unterschiedlichen Richtungen verwenden, wodurch Rückseiten und Seitenflächen genauer rekonstruiert werden sollen.
Mit der Multi-Variant-Funktion können bis zu vier Versionen desselben Modells mit unterschiedlichen Polygonzahlen in einem Durchgang entstehen. Das erlaubt beispielsweise, zunächst eine detailreiche Variante zu prüfen und anschließend eine vereinfachte Geometrie für weitere Verarbeitungsschritte auszuwählen. Mesh Edit wiederum regeneriert nur markierte Bereiche, ohne das komplette Modell neu aufzubauen.
Für den 3D-Druck ersetzt P2.0 keine Prüfung auf geschlossene Volumenkörper, Wandstärken oder druckbare Überhänge. Die verbesserten Topologie- und Bearbeitungsfunktionen können jedoch die Aufbereitung generierter Modelle für additive Fertigungsprozesse verkürzen.
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